Century Media Records - The Number ONE in Metal worldwide


Nachtmystium
Silencing Machine
27.07.2012
LP+CD, CD & Digital Download


Blake Judd
(Lead and rhythm guitars, vocals)
Will Lindsay
(Bass guitar, backing vocals)
Sanford Parker
(Snyth and electronics, backing vocals)
Charlie Fell
(Drums and percussion)
Andrew Markuszewski
(Lead and rhythm guitars, vocals)


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Im Jahre 2006 brachten Nachtmystium ihr Album „Instinct: Decay“ heraus, das viele für ihr Break-trough Werk halten. Es war, neben zahlreichen EPs, 7”s und Splits, ihr dritter Longplayer, der auf dem Label Battle Kommand von Sänger und Bandleader Blake Judd veröffentlicht wurde. Das Album erschien seinerzeit an der Spitze von zahlreichen Jahresbestenlisten führender Metal-Outlets und machte ein größeres Publikum auf Nachtmystium aufmerksam. Es war am Ende jenes Albumzyklus, als Judd das „Black Meddle“-Konzept in den Kopf kam.

„Ich las diese Kommentare darüber, dass ‚Instinct: Decay’ angeblich kein echtes Black-Metal-Album war“, erinnert sich Judd. „Und ich dachte mir, dass das lächerlich ist. Ich mache doch keine Musik, nur damit sich irgendein Kind sicher fühlen kann und weiß, dass alles in seiner Welt strukturiert, angenehm und gut organisiert ist. Mit der ‚Black Meddle’-Reihe wollte ich experimentieren, herumfummeln sozusagen, und etwas anderes erschaffen. Nach dem Motto: ‚Ach, für euch war das kein Black Metal? Wartet, bis ihr das hier hört, ihr Ärsche!’“

Judd entschied, dass er die „Meddle“-Alben nicht allein veröffentlichen wollte, suchte sich Label-Partner und unterschrieb bei Candlelight in Europa und Century Media in Nordamerika. „Es handelte sich um einen Zwei-Alben-Deal, und die Idee war, sie zu veröffentlichen, auf einem anderen Label für sich allein stehen zu lassen und danach wieder alles selbst in die hand zu nehmen.“ „Black Meddle Pt.1: Assassins“ und „Black Meddle Pt. 2: Addicts“, veröffentlicht in 2008 und 2010, erwiesen sich schließlich als zwei der meistgefeierten Alben der vergangenen Jahre. Das Decibel-Magazin erklärte: „Nachtmystium geht es um die Konfrontation, darum, die Leute herauszufordern, ihren Geist zu öffnen und darüber hinauszuschauen, was sie als „true heavy music“ kennen, und die Tatsache zu akzeptieren, dass ein bisschen Experimentierfreude noch niemandem geschadet hat.“

In den fünf Jahren seit Beginn der „Meddle“-Reihe hat sich die Musikindustrie auf den Kopf gestellt. Judd lizenzierte die meisten seiner Titel und legte Battle Kommand auf Eis. Century Media nahm dann die Band im Sommer 2011 weltweit unter Vertrag, und kurz darauf begann Judd, die Ideen für das sechste Full-Length-Album „Silencing Machine“ auszuarbeiten.

„Ich denke, man kann schon sagen, dass dies der Nachfolger von ‚Instinct: Decay’ ist. Ich bin extrem stolz auf die ‚Meddle’-Alben, aber dieses Kapitel ist für Nachtmystium vorbei. Man hört Bands ja ständig sagen, dass sie zu ihren Wurzeln zurückkehren, aber das ist bei Nachtmystium nicht wirklich der Fall. Wir haben unsere Wurzeln nie wirklich verlassen, sondern nur einen kleinen Umweg genommen und dabei ein bisschen herumgealbert. Für mich unterscheidet sich der Vibe auf ‚Silencing Machine’ nicht sonderlich von dem auf ‚Instinct: Decay’.“

Was dieses Mal allerdings ein bisschen anders ist, das ist die Band, die – ungewöhnlich für Judd – mehr oder weniger die gleiche wie zuvor ist. „Die meisten der Jungs sind nun schon seit einigen Jahren mit dabei. Drew und Charlie sind auf ihre Weise ganz erstaunliche Musiker (Drew Markuszewski verbirgt sich hinter Avichi, Charlie Fell hinter Lord Mantis), mit ihnen auf diesem Album zu arbeiten war großartig. Außerdem hatten wir Sanford (Parker, Ausnahmeproduzent) für eine Weile als offizielles Bandmitglied mit dabei. Er ist ein bisschen mit uns getourt und hat uns beim Schreiben für dieses Album unterstützt. Will hatte mit so vielen Bands in den letzten Jahren zu tun, konnte es aber trotzdem einrichten, mit uns ins Studio zu gehen, und wird zudem mit uns auf Tour gehen. Es fühlte sich also wie eine richtige Band an, bei der jeder seinen Beitrag leistete – nicht wie sonst immer, als ausschließlich ich sagte, wo es lang ging.“

Was ist also dieses Mal dabei herausgekommen, fragt man sich? Judd antwortet: “It’s a fuckin’ black metal record.”