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Iced Earth
Plagues Of Babylon
03.01.2014
CD & Digital Download


Jon Schaffer
(Rhythm and Lead Guitars, Backing Vocals)
Troy Seele
(Lead Guitar)
Stu Block
(Vocals)
Luke Appleton
(Bass)
Raphael Saini
(Drums)


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Mit dem im Jahr 2011 veröffentlichten Album „Dystopia“ und dem Neuzugang Stu Block, dem ehemaligen Sänger der Band INTO ETERNITY, wurde ein neues Kapitel in der Geschichte von ICED EARTH aufgeschlagen. Das neue Album „Plagues Of Babylon“ beweist, dass es sich bei den Lobeshymnen auf den Vorgänger „Dystopia“ nicht einfach nur um Anfängerglück handelte, zumal Bandgründer und Gitarrist Jon Schaffer sich in den letzten 24 Jahren nie auf reines Glück verlassen hat, wenn es darum ging die Band auf den Level zu bringen, auf dem sie heute ist.

„Wir befinden uns in einer echt coolen Phase unserer Bandgeschichte“, sagt Schaffer. „“Plagues Of Babylon“ zeigt deutlich, wie wir als Band zusammengewachsen sind und ich bin wirklich sehr stolz auf das Album.“

“Plagues Of Babylon” ist wohl das härteste Album seit “Something Wicked This Way Comes” von 1998, welches Klassiker wie “Burning Times”, “The Coming Curse”, “Blessed Are You” und “Disciples Of The Lie” hervorgebracht hat. Mit dem fast achtminütigen Titeltrack beginnt das Album rasant und leitet somit ein sich über sechs Songs erstreckendes Horror-/Science Fiction-Konzept ein (ganz nach alter Iced Earth Manier), bevor es dann in fünf weitere für sich stehende Stücke übergeht, um dann mit einem völlig unerwarteten Cover abzuschließen. „Plagues Of Babylon“ ist der logische Nachfolger von „Dystopia“ und dabei düsterer und härter als je zuvor.

„Dieses Album ist noch etwas epischer ausgefallen als „Dystopia““, meint Schaffer, der das Album selbst produziert hat. „Schon während der Arbeiten an „Dystopia“ hatte ich das Gefühl, dass dies der richtige Weg sein würde und ich denke mit „Plagues Of Babylon“ wird dieser logisch fortgeführt. Mir war wichtig, dass das Album noch etwas heavier wird und ein gewisses Live-Feeling entsteht. Ich wollte einfach sichergehen, dass es nicht überproduziert wird. Natürlich habe ich darauf geachtet, dass bei den Aufnahmen nur gute Takes verwendet werden, allerdings war ich dabei nicht ganz so pingelig und habe nicht allzu großen Wert auf 100% perfekte Intonation oder perfektes Timing gelegt. Ich wollte einfach die Energie einfangen, die bei Konzerten entsteht, wenn die Band auf der Bühne Vollgas gibt. Ich denke, aus Sicht der Produktion ist mir das durchaus gelungen.“

Auch bei „Plagues Of Babylon“ hat Schaffer den Großteil des Songwritings übernommen, wobei Stu Block teilweise involviert wurde und in einigen Fällen sogar komplett eigene Songtexte beisteuerte. So wurde also dieselbe Formel wie schon für „Dystopia“ verwendet, die offensichtlich schon damals bestens funktionierte.

„Dieses Mal konnte ich viel entspannter an die Sache rangehen, weil ich mich nicht mehr als Neuling der Band fühle“, sagt Block. „Als wir damals mit dem Schreiben von „Dystopia“ begonnen hatten, war ich schon etwas nervös. Bei dieser zweiten Platte wussten Jon und ich, was wir voneinander zu erwarten hatten.“

Block tritt bekanntermaßen in die großen Fußstapfen seiner Vorgänger Matt Barlow und Tim „Ripper“ Owens (ex-Judas Priest), jedoch gab es nie Zweifel daran, dass er diese ausfüllen könnte. Mit seinen beinahe bösartigen Gesangsattacken, die Schaffers rasiermesserscharfen Riffs unterstreichen („Democide“, „Cthulhu“, „The Culling“) und seinem noch stärker gewordenen ruhigen Gesang („If I Could See You“, „Spirit Of The Times“) schafft er dabei seine ganz eigene Identität. Doch ICED EARTH ist immer noch eine Band und keine „Two-Man-Show“.

„Es sind nicht nur Stu und ich, sondern alle Bandmitglieder, die ihr Bestes geben“, ergänzt Schaffer. „Mein Job ist es, dafür zu sorgen, dass jeder das Beste aus sich rausholen kann. Nicht jeder kann mit dem Druck umgehen und vielen fehlen einfach die Ideen, aber diese Jungs haben sie.“

ICED EARTH ist und bleibt Jon Schaffers Baby. Ohne ihn würde und kann die Band nicht länger existieren. Das ist auch der Grund, weshalb es auf jedem ICED EARTH Album einen ganz besonderen Song für ihn gibt. Diese Tradition wurde auf „Plagues Of Babylon“ weitergeführt.

„Eines der Highlights des Albums ist für mich der Song „Highwayman“, der von einigen meiner besten Freunde aus der Musikbranche eingesungen wurde. Es handelt sich dabei um ein Cover, das im Original von Willie Nelson, Johnny Cash, Waylon Jennings and Kris Kristofferson stammt. Ich singe ihn zusammen mit Russell Allen (Symphony X, Adrenaline Mob), Stu und Michael Poulsen (Volbeat) und zwar genau in dieser Reihenfolge, wobei jeder von uns eine Strophe übernimmt. Auch mein langjähriger Freund Hansi Kürsch (Blind Guardian) singt bei einigen Refrains auf dem Album und außerdem die Hauptstimme bei „Among The Living Dead“. Ich habe meine besten Freunde auf diesem Album und das ist wirklich cool! Wir hatten eine richtig gute Zeit und ohne Russell und Michael hätte ich „Highwayman“ sicherlich nie aufgenommen. Ich habe schon einige Jahre immer wieder davon gesprochen, dass ich dieses Cover machen will und jetzt hat es endlich geklappt. Ich freue mich riesig, das wir das gemacht haben.“